Mumble

Mumble LogoWer gerne online mit Freunden die eine oder andere Spielstunde verbringt, weiß, dass nichts über die Kommunikation mittels gesprochener Worte geht. Getippte Textnachrichten sind träge und viel zu umständlich.

Eine einfache Lösung bietet Skype: Man kann mit einer Konferenzschaltung bis zu 25 Teilnehmer verbinden bei sehr guter Sprachqualität. Allerdings ist die Handhabe alles andere als einfach (bedingt auch durch die, meiner Meinung nach, relativ unübersichtliche Benutzeroberfläche) und die von Skype in Anspruch genommenen Systemressourcen sind nicht unbedingt bescheiden.

Die übliche Lösung dieses Problems dieser Herausforderung ist durch das Programm Teamspeak gegeben: Jenes bietet komfortable Bedienung und einfaches Konferieren. Im Gegensatz zu Skype ist ein eigener kostenpflichtiger Server notwendig. Leider ist die aktuelle Teamspeakversion 2.0 alles andere als zeitgemäß und obendrein proprietär also quellengeschlossen. Zudem lässt die Sprachqualität zu wünschen übrig.

Die Alternative zu Teamspeak (und in diesem Anwendungsfall auch Skype): Mumble.

Mumble vereint alle Vorteile in sich: Es bietet den Komfort von Teamspeak bei ähnlich einfacher Bedienung verbunden mit einem schlanken, skinfähigen, quelloffenen und sich ständig in der Weiterentwicklung befindenden Clienten. Die Sprachqualität ist großartig und selbst der Kostenpunkt für einen Server ist mit 0,05 € pro Monat und Slot (in Worten fünf Cent!) sehr kalkulierbar – im Vergleich zu Teamspeak nur ein viertel der Kosten.

Genug erzählt. Clienten runterladen und gleich auf meinen Server verbinden! 🙂

Client:
http://mumble-tower.de/downloads/mumble/
oder http://mumble.sourceforge.net/

Server:
IP 80.190.208.130
Port 10037
mumble://visitor@80.190.208.130:10037/

4 Kommentare zu “Mumble”


  1. Wer ungern online mit Freunden die eine oder andere Spielstunde verbringt, weiß, dass vieles über die Kommunikation mittels geschriebener Worte geht. Getippte Textnachrichten sind träge und viel zu missverständlich.

    Keine Lösung bietet der Netzjargon, der sich als fester Bestandteil der Netzkultur scheinbar etabliert hat und für unerfahrenere Benutzer oft schwer zu verstehen ist. Der Netzjargon zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er etwas ist, der den eigentlichen Textinhalt unverständlich und Gefühle oder eventuelle Hintergedanken (wie etwa Ironie) schwer durchschaubar macht. So können Verständigungsprobleme oder die Gefahr von Missverständnissen gegenüber gesprochener Sprache oftmals nicht kompensiert werden. Hierbei helfen weder Emoticons, die dem Smiley nachempfunden sind, noch Aktionsgrammatik, die mittels Inflektiv auch komplexe Gefühle oder Aktionen knapp und treffend ausdrücken soll. Diese verwirrt jedoch zusätzlich.

    Keine Alternative zu momple*: Mumble.

    Die idealle Lösung dieses Problems ist das Real Life: Jenes bietet komfortable Kommunikation und aller beste Interaktion miteinander. Im Gegensatz zum Internet ist das Leben kostenlos. Es ist zeitlos und nicht proprietär, also jedem von uns frei zugänglich.

    Genug erzählt. Raus an die frische Luft!

    😉

    *momple: Netzjargon für „moment please“

  2. Püh, so eine Frechheit, einfach meinen Text zu parodieren 🙂 Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

    Wer ungern online mit Freunden die eine oder andere Spielstunde verbringt, sollte die Erfüllung seiner Freizeit mit anderweitig Ding ersuchen.

    Das Kopieren und Modifizieren eines Textes aus der freien Enzyklopädie Wikipedia sollte dem unbedarften Leser kenntlich gemacht werden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Netzjargon)

    Die Verwendung des Netzjargons beruht auf einer gewissen Vetrautheit mit selbigem. So gibt sich der Außenstehende dem Eingeweihten schnell durch unsachgemäße Verwendung des genannten Jargons zu erkennen („momple“ statt „mompl„).

    Das Leben ist leider alles andere als zeitlos und kostenlos: Selbst der Tod ist nicht umsonst, denn er kostet das Leben und setzt so unwillkürlich der zeitlich eingeschränkten Dauer desselbigen ein Ende. Und frei ist unser Leben wohl auch nur in sehr engen Grenzen.

    Die Luft, die der moderne, urbane Mensch in seinem hippen Kiez einatmet, kann wohl auch kaum als frisch bezeichnet werden.

    SCNR

  3. Benni (der wahre) sagt:

    🙂

  4. Unglaublich, da hat der benni gerade zwei Wochen deutsche Philologie besucht und schon fühlt er sich berufen, eine Parodie auf einen äußerst spannenden Artikel des hochgeschätzten Reinhard Stornowski auf eben dessen Blog zu veröffentlichen. Sachen gibts…


Auch was zu sagen?