Kühlschrank

Nun hat er endlich den Geist aufgegeben, der Kühlschrank. Zuletzt ließ er uns im Glauben, alles sei wieder gut. Nach einer Phase des widerspenstigen Betriebes mit oftmaligem Ausfall haben wir ihm schon die schlimmsten Sachen angedroht und dann, scheinbar besänftigt, tat er seinen Dienst als wäre nichts gewesen.

Doch dann an jenem Mittwoch Morgen war es aus: Vorerst verweigerte jedes Gerät in der Küche seinen Dienst, was durch das Wiedereinlegen einer, scheinbar grundlos, abgefallenen Sicherung behoben werden konnte. Als der gute Lebensmittelaufbewahrungsschrank dann jedoch wieder mit dem Kühlen beginnen wollte, verabschiedete sich die Sicherung aufs Neue. Glücklicherweise funktioniert unser Wohnungsstromabsicherungsnetz also ganz gut, sodass anderer Schaden wie Kabelbrand oder spontane Kühlschrankexplosion verhindert werden konnte.

Das Urteil für Gevatter Schrank war nun klar: Er muss raus, ein neuer her. Leichter gesagt als getan, denn die Vielfalt in einer Großstadt an Kühlschrankanbietern und ihrer Auswahl an Geräten ist nahezu grenzenlos. Nichts desto trotz habe ich einen prüfenden Blick in verschiedene Elektromärkte geworfen und bin lebend nach Hause gekommen, wenn auch vorerst ohne Gerät.

Nur warum kostet eine kleine eintürige Kühl-Gefrierkombi mehr oder mindestens genausoviel wie eine größere Kombi mit zwei Türen und getrennten Fächern?! Eine wirklich weltbewegende Frage.

Schrott


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