Film: Capote

Montag, 19. Februar 2007 at 23:59

Der Film Capote zeigt den Schriftsteller Truman Capote bei seinen Recherchen zum Tatsachenroman „Kaltblütig„. In einer Kleinstadt in Kansas wird eine Familie ermordert. Diesen Mord will Capote zu einem Buch verarbeiten. Doch die Arbeit an diesem Roman verändert Capotes Leben so sehr, dass er nie mehr davon fortkommen soll.

Capote

Ein sehr emotionaler Film, indem gerade der Hauptdarsteller durch sein Einfühlungsvermögen in die schwierige Rolle des Capote fasziniert. Die Greueltat am Anfang rückt immer mehr in den Hintergrund; die Bredullie Capotes, im Angeklagten und Mörder Perry Smith einen Freund gefunden zu haben, der ihm wie ein schicksalhafter Bruder erscheint, und gleichzeitig, diesen Menschen nur für sein Buch auszunutzen, wird zu einer beklemmenden Wahrheit, die Capote mehr und mehr zu vertilgen scheint.

Am Anfang war mir nicht klar, auf was für einen Film ich mich einlassen würde. Die Figur des Schriftstellers wirkt durch die kindliche Stimme und das exzentrische Auftreten sehr befremdend. Aber so nach und nach wird man in das Geschehen hineingezogen, bis der Schluss einen fast um den Verstand bringen mag.

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von reini

Paranoia

Dienstag, 19. Dezember 2006 at 01:23

Wer mal einen Überblick darüber haben will, wer ihn wann und wo beobachten kann und diverse Einblicke in die Privatsphäre erhält, dem kann ich diese Flashanimationen empfehlen: „Panopticom“.

Bei vielen Sachen weiß man es ja eigentlich, dass die eigene Privatsphäre zu einem kleinen oder auch größeren Teil öffentlich wird. Beim Betrachten von Pauls Tag (siehe Panopticom) fiel mir dann aber doch die Vielzahl an Überwachungsmöglichkeiten durch Staat und Kommerz unangenehm auf. Ist nur die Frage, ob man sich dagegen wehren soll? Und wenn, wie soll man sich diesem Übermaß an Überwachung entziehen, ohne dabei zum freakigen Außenseiter zu werden?

Denn mal ehrlich: Wer will und kann heutzutage auf Handy, EC-Karte und Computer/Internet verzichten? Und der Flut an Überwachungskameras im urbanen Großraum kann sich sowieso niemand entziehen.

Wer mehr wissen will kann z.B. bei „Akte:Surveillance“ findig werden oder besser noch beim Chaos Computer Club (nebenbei noch hier die Heise-Newsmeldung zum 25jährigen Bestehen des CCC).

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von reini

Double Layer

Donnerstag, 30. November 2006 at 23:50

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich vorher schlau machen… oder spätestens im Nachhinein. Also gut, dann mach ich das mal. Frage: Warum passen auf einen 8,5 GB DVD-Rohling keine 8,5 GB? Oder anders: Wenn auf einer Verpackung „8.5GB“ steht, rechnet man doch mit einer Größe des innewohnenden Mediums von 8,5 GB (in Worten: acht Komma fünf Gigabyte).

Rohlinge

Und wenn ein Verzeichnis laut Windows 8,5 GB groß ist, meint man, dieselbe Größe erwarten zu dürfen.

Filesystem

Weit gefehlt, hier kommt die Lösung:

Es gibt zwei verschiedene Zählsysteme für Datenmengen: Die Zählweise mit binären und die Zählweise mit dezimalen Präfixen. Wenn auf einem Double-Layer-Medium „8.5GB“ steht, wird dezimal gezählt und es sind 8,5 Gigabyte gemeint (bzw. 8,5 * 10^9 Byte = 8.500.000.000 Byte). In der binären Zählweise sind das jedoch ca. 7,917 GiB (sogenannte Gibibyte, bzw. 7,917 * 2^30 Byte = 8.500.814.021 Byte).

Wenn Windows nun etwas von „8,5 GB“ schreibt, dann sind damit Gibibyte (gleichbedeutend mit GByte, gesprochen „Gee-Byte“) gemeint, also 8,5 * 2^30 Byte = 9.126.805.504 Byte. Und das sind wiederum gute 9,1 Gigabyte und passen damit nicht ansatzweise auf eine Double-Layer-DVD.

Damit ergeben sich für angebliche „41,4 GB“ (eigentlich 41,4 GiB) richtigerweise 44,5 Gigabyte. Und dafür reichen 5 Double-Layer-DVDs nicht aus. Und meine Festplatte hat daher auch 250 Gigabyte, was mein wertes Betriebssytem aber lieber als 232 GB (sprich Gibibyte oder „Gee-Byte“) anzeigt.

Aha, so ist das also 🙂

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von reini

böses Internet

Montag, 20. November 2006 at 01:26

Hacker sind es, Spamer sind es, Microsoft ist es sowieso, Google (von wegen „Don’t to be evil“) ist es. Eine Liste, die sich nahezu beliebig lang weiterführen lässt.

Ansich ist das ja nichts neues und auch nichts weiter Schlimmes. Was interessieren einen nicht ganz saubere Firmen? Sind ja nur ihre Produkte und Dienstleistungen, die man nutzt. Ansonsten hat man nichts mit ihnen am Hut. (Vorsicht, Sarkasmusdetektor einschalten 😉 )

Interessant wird es immer nur dann, wenn jemand Neues auf die Liste kommt. Diesmal darf sich das seit einiger Zeit gehypte StudiVZ dazu zählen. Gründungsmitglied E. Dariani bastelte aus dem völkischen Beobachter „inoffizielle“ Partyeinladungen und der Datenschutz bei Facebook StudiVZ ist auch eher fragwürdig.

Alles kein Grund paranoid zu werden oder etwa das Internet zu verteufeln, aber Grund genug, einen Blogeintrag mit quasi komplett fremden Inhalten zu füllen. 😀

Gute Nacht!

Mir doch egal!
„Mä-ää-äh, m-i-ir doch egaa-a-al!“

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von reini

tropf…

Dienstag, 14. November 2006 at 23:26

Für alle die unter regel- bis -mäßigem Nasenbluten leiden, aber besonders für dich, Mitbewohner: Blutstopp 😉

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von reini